Interview mit Ebow

„EINE FRAU KANN AUCH KOMPLETT NACKT RUMLAUFEN, DAS MACHT SIE NOCH LANGE NICHT ZUR SCHLAMPE.“

Es gibt immer mehr Frauen die rappen, meistens funktioniert es aber nur dann, wenn die Damen auch bereit sind, ihre Reize zur Schau zu stellen. Je sexualisierter sich die Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts präsentieren, desto höher ihre Erfolgschancen. Frauen, die das nicht machen... 

Interview mit Destroy Degenhardt

„OHNE DROGEN ZU NEHMEN, HAT MICH DIE MUSIK IN DIE SCHLECHTESTEN PHASEN GEBRACHT, DIE ICH JEMALS ERLEBT HABE.“

Destroy Degenhardt gehört zu den düstersten Rappern seiner Zeit, bei dem aber auch eine Prise Melancholie mitschwingt. Er demonstriert den Hörern sowohl seine tiefsten Zweifel als auch die größten Abgründe womit er selbst für manche Hip-Hop-Magazine zu hart ist. 

Interview mit Yung Codi

„ICH BIN NICHT DAVON AUSGEGANGEN, DASS ICH DEN NAMEN BAD BOY ENTERTAINMENT DAFÜR NUTZEN KANN, WEIL DIE NAMENSRECHTE SCHON BESTIMMT VERGEBEN WAREN.“

Bad Boy Entertainment ist zurück! Fans des sagenumwobenen Labels können sich freuen, dass es wieder melodischen, straighten Rap gibt. Doch an die Stelle von P. Diddy rückt diesmal Yung Codi, der das Label gemeinsam mit drei Rappern, zwei Sängern und einer Boy Group aufbauen wird.

Interview mit John Known

„DAS WÄRE BESTIMMT EIN COOLER MARKETING-MOVE GEWESEN, ABER MUSIKALISCH HÄTTE ICH SO NOCH NICHT DAHINTERSTEHEN KÖNNEN.“

Nur wenige Newcomer können von sich behaupten, schon vor ihrem Debütalbum mit Samy Deluxe oder Figub Brazlevič zusammengearbeitet zu haben. Mit der Debüt-EP sogar international zu charten - und zwar auch in Japan - können noch viel weniger vermutlich sogar niemand von sich sagen. 

Interview mit Eros66

„DENN VON DA AN WAR ES SICHER, DASS ICH IHN NIE MEHR KENNENLERNEN WERDE.“

Saarbrücken ist nicht unbedingt als Rap-Hochburg bekannt, trotzdem hat die Stadt mit Genetikk und DCVNDS wichtige und bedeutende Rapper hervorgebracht. Eros66 ist der nächste Musiker aus Saarlands Hauptstadt, der auf jeden Fall das Talent besitzt, schon bald das neue große Ding zu werden. 

Interview mit Jero

„DENN VON DA AN WAR ES SICHER, DASS ICH IHN NIE MEHR KENNENLERNEN WERDE.“

Wenn du auf der Suche nach gechillter Mucke bist oder nach dem Soundtrack deines Feierabends, dann bist du bei Jero genau richtig. Er selbst bezeichnet seine Musik als Couchmucke und möchte damit der Effekthascherei entgegenwirken. Jero, einst als Junior Jero bekannt, meint nämlich, wirklich gute Raps seien nicht einfach nur schnell sondern...

 

Interview mit Dim

„DENN VON DA AN WAR ES SICHER, DASS ICH IHN NIE MEHR KENNENLERNEN WERDE.“

Der Frankfurter Dim ist vor allem für seine Geradlinigkeit bekannt. Seit über zehn Jahren sind seine Raps eine richtige Herzensangelegenheit und bis heute ist er sich für jeden falschen Kompromiss zu schade. Er macht weder Zugeständnisse für das Radio noch für irgendwelche Trends. 

Interview mit Leila Akinyi

„DASS MAN MENSCHEN ÜBERHAUPT SO WEIT BRINGT, [DASS SIE BLEACHING-CREMES NUTZEN,] IST FÜR MICH EIN UNWÜRDIGER AKT.“

Interview mit Kamikazes

„INTELLEKTUELLE UND WEITREICHENDE FRAGEN STELLT MAN NICHT IN POPSONGS.“

Unabhängiger kann man Musik nicht machen. Die Gebrüder Kamikazes schreiben nicht nur ihre Texte komplett selbst, wie es sich für klassische Rapper gehört, sondern produzieren sich auch noch und führen mittlerweile ihren eigenen Shop, auf dem sie ihre Werke selbst veröffentlichen und vertreiben. Diese Ungebundenheit hört man Antagonist und Mythos, wie sie sich auch nennen, an. 

Interview mit Dissythekid

„Es gibt halt auch viele Songs, die uns einfach verblöden. Wie zum Beispiel dieser Helene Fischer Shit. Genau damit hadere…“

Die meisten Künstler sind doch schon sehr zufrieden damit, wenn sie wenigstens eine Sache gut können. Nehmen wir an, jemand könne gut rappen, dann wäre das doch schon ziemlich cool. Noch krasser sind aber die Künstler, die sich selbst produzieren. Wenn sie diese beiden Dinge auch noch so gut beherrschen, dass sie ihren Lebensunterhalt damit verdienen....

Interview mit Haszcara

„ES GEHT IN ERSTER LINIE DARUM, IN SICH SELBST UND SEINE GEFÜHLE ZU VERTRAUEN.“

Mit ihrer neuesten Platte Roter Riese will Haszcara anfangen, ihr altes ich hinter sich zu lassen und endlich damit beginnen, an sich zu denken. In unserem Interview sagte sie dazu: „Jeder ist für sich selbst verantwortlich“. Das heißt bei ihr, dass man zu sich und seinen Emotionen auch stehen muss. Anstatt Gefühle einfach nur zu verdrängen, ist es für die Rapperin wichtig, sie zuzulassen und zu akzeptieren.

Interview mit Vokalmatador

Vokalmatador war schon in der Berliner Rapszene am Start, als du entweder noch Tapes gehört hast oder noch gar nicht auf der Welt warst. Heute, knapp 20 Jahre später, kannst du seine Songs aber auch in Soundcloud oder Spotify finden. Das Urgestein der Rapszene der Hauptstadt hat einiges erlebt, sodass wir über viele Themen sprechen konnten. Zum Beispiel wie war es damals bei der Sekte mit B-Tight und Sido? 

Interview mit Indigo 33

„ICH WÜNSCHE MIR, DASS VIEL MEHR MENSCHEN [AUF IHRE GEDANKEN] ACHTEN WÜRDEN.“

Ein neues Duo hat sich zum Rapolymp aufgemacht. Die beiden Northeimer Indigo 33 und Caid konnten mit ihren letzten Produktionen nicht nur die einfachen Rapheads für sich gewinnen, sondern auch Rapveteranen wie Celo & Abdi überzeugen. Wie aus dem nichts veröffentlichte Rapper Indigo 33 seinen Hit Paranoid, der ausschließlich von Caid produziert wurde. Auch auf der darauffolgenden EP Critus war Caid für sämtliche Beats zuständig. 

Interview mit Yaw Herra

„Ich bin mir sicher, dass jeder Rapper dabei schon unzählige Produzenten enttäuscht hat.“

Yaw Herra hat sich in den vergangenen Jahren großen Respekt in der HipHop-Szene erkämpft. Als er noch unter seinem alten Künsternamen KnG auftrat, wurde er von Musikmagazinen als Deutschraps Hoffnung bezeichnet und tourte mit Chefket anschließend durchs Land. Das schaffte er obendrein auch noch völlig independent. 

Interview mit Private Paul

„ICH MÖCHTE MEINE HÖRER EMOTIONAL BERÜHREN UND NICHTS BERÜHRT DICH MEHR ALS EIN SONG, DER DICH DURCH DEINE TRAUER BEGLEITET.“

Kaum ein anderer Rapper kreiert auf seinen Songs eine derart melancholische, bedrückende und schwermütige Atmosphäre. Doch trotz all der Pein, die in Private Pauls Liedern steckt, schafft er in dieser Leere auch noch Seelenheil zu geben. Denn egal wie niedergeschlagen man ist, der Hamburger zeigt dir, dass du mit diesen Gefühlen nicht alleine bist. 

Interview mit Schälsick

„[WIR] KOMMEN EBEN VON DER FALSCHEN RHEINSEITE.“

Benyo und Fly, aus denen das Rapduo Schälsick besteht, legen in ihren Tracks vollkommen offen, wo sie herkommen. Das bezieht sich nicht nur auf den regionalen Ursprung, den sie oft genug zur Schau stellen, sondern auch auf den musikalischen. Man hört bei den Jungs sofort ihre Liebe für den Boombap und Golden Era Sound raus! 

Interview mit Moneymaxxx aka Donatello

„SEITDEM DIE CD’S DIE KASSETTE ABGELÖST HABEN, SIND SIE DOCH KAUM ZU FINDEN. DIESE SELTENHEIT MACHT SIE FÜR MICH SO BESONDERS.“

Zwar kommt MoneyMaxx aka Donatello gebürtig aus Oldenburg, doch das hört man seiner Musik überhaupt nicht an. Der düstere Sound und die grausigen Geschichten erinnern einen eher an Memphis. Die womöglich gefährlichste Stadt der USA ist nämlich bekannt für einen einzigartigen Horror-Rap-Stil, den auch Donatello nachhaltig geprägt hat. Aber dabei blieb es nicht...

Interview mit MC Smook

„BIETIGHEIM-BISSINGEN IST QUASI DAS DEUTSCHE COMPTON.“

Stundenlang habe ich mich auf das Interview mit MC Smook vorbereitet, doch dann kam alles anders als erwartet. Denn anstatt über die vorbereiteten Fragen zu quatschen, entlarvte sich MC Smook als bekennender Bietigheim-Bissingen Fan. Er hat sich nicht nur mit der dortigen Hip-Hop-Szene auseinandergesetzt, sondern auch sehr viel Props für sie übrig. 

Interview mit KDM Shey

„ICH [BIN] EHER FROH DARÜBER, DASS IHN DIE BULLEN MIT EINER WAFFE ERWISCHT HABEN ALS SEINE GEGNER OHNE.“

KDM Shey ist der Erfinder des Schlager-Traps. Hast du jemals einen waschechten Gangster gesehen, der mit seiner Knarre und einem Bobby-Car in die Kamera posiert oder einen OG mit Gesichtstattoos über Einhörnern rappen? Wenn du das noch nie zuvor gesehen hast, dann wird es spätestens jetzt Zeit für KDM Shey. 

Interview mit Rino Mandingo

„SELBST WENN ICH MIT MEINEN RAPSHOWS VOR 40.000 LEUTEN AUFTRETE, IST ES [MEINEM VATER] EGAL.“

Bis zum Debütalbum von Rino Mandingo war es ein langer Weg. Zuerst erkämpfte er sich den Respekt der Battlerap-Community, ehe es um das Releasen eines Albums ging. Aber wir sprachen bei unserem Interview in einem Berliner Park auch um weitere Gründe, die die Veröffentlichung von Askins hinausgezögert haben.

Aber nun ist es endlich draußen: Also so könnte ich nicht sein.

Interview mit Dazzle

„ICH WOLLTE DEN VORSCHUSS SOFORT WIEDER EINSPIELEN, WODURCH DIE LEICHTIGKEIT EIN STÜCK WEIT VERLOREN GING.“

Seine Songs heißen TourieladiesParty allein oder schlechter Einfluss, denn am liebsten reimt er auf „Erasmus-Jahr“ „Orgasmus, ja“. Auf seinem neuen Album Das wunderbare Leben von David N. paart Dazzle seine Berliner Schnauze mit seiner unbändigen Partyattitüde, wodurch gerade seine Videoclips ausgesprochen humorvoll, manchmal sogar verstörend sind. 

Interview mit Veedel Kaztro

„VIELLEICHT IST ES EIN GROßER GEDANKENSCHRITT, WENN ICH VON BIERVERBOT AUF POLIZEISTAAT KOMME, ABER DAS SCHEINT DOCH GENAU DAS ZU SEIN, WAS EIN DE MAIZIÈRE MÖCHTE.“

Kiosk, Standl, Späti oder auch Büdchen sind nur einige Namen für ein und denselben Ort. Der Rückzugspunkt, an dem man noch zu später Stunde sowohl sein Bier als auch das Klopapier bekommt. Hier wird man als Stammkunde noch persönlich begrüßt, denn oftmals erinnert sich der Verkäufer an dich. In Zeiten, in denen man an der Kasse meist nicht mal mehr die Zeit hat, um seine Einkäufe einzutüten, ist das ein wahrhaftiger Segen. 

Interview mit Ray Escobar

„ICH MUSS SCHON SAGEN, DASS ICH WOHL DER RAPPER IN DEUTSCHLAND BIN, DER AM MEISTEN GEHATET WIRD.“

Ray Escobar löst mit seinem Rapstil schon fast einen Skandal aus. Die Szene scheint zweigeteilt zu sein, wenn es um seine Songs geht, schließlich hat er auf manchen Tracks genauso viele Disslikes wie Likes auf YouTube bekommen. Natürlich ist ihm das auch selbst aufgefallen, wie er bei unserem Skypegespräch erzählt: „Ich [bin] wohl der Rapper in Deutschland, der am meisten gehatet wird.“ 

Interview mit Sonne Ra

„DA STAND TAKTLO$$ MIT KOOL SAVAS AUF DER BÜHNE UND TAKTLO$$ WIRKTE VIEL FITTER UND FRISCHER. ER WAR DERJENIGE, DER AUF DER STAGE RUMSPRANG WIE EIN 20-JÄHRIGER.“

Die wirklich krassen Hip-Hop-Heads sind nicht diejenigen, die immer und überall davon sprechen, wie krass sie diese Kultur feiern, es sind viel eher die Rapper, die jahrzehntelang Musik machen, weil sie es lieben, nicht weil sie dafür bezahlt werden. Genau diese Art von Rapper ist Sonne Ra, denn er rappt schon über eine ganze Dekade lang ohne Durchbruch. 

Interview mit SK Invitational

„DARAUF STEHEN SEHR VIELE LEUTE IN DEN U.S.A.. DIE SZENE IST IN ÖSTERREICH UND DEUTSCHLAND DAGEGEN DEUTLICH KLEINER.“

Die Band SK Invitational ist vielen durch ihre Zusammenarbeit mit Nazar, Texta oder auch Blumentopf ein Begriff geworden. Sie ist aber nicht nur irgendeine Band, die gerne mit vielen Rappern zusammenarbeitet, sondern vor allem eine sehr riesige Gruppe. Wir reden von aktuell 16 verschiedenen Musikern! Das sind Drummer, Saxophonisten, Geigenspieler, Gitarristen und noch viele mehr. 

Interview mit Heppy

„Es ist ja sehr schwierig, jemandem mitzuteilen, dass man ein Zeitreisender sei, ohne für verrückt erklärt zu werden.“

Heppy ist eine ganz besondere Kunstperson, die sowohl musikalisch, vor allem aber textlich und inhaltlich überzeugen kann. Denn genauer gesagt ist er nicht einfach nur ein Rapper sondern auch ein Zeitreisender. Im Jahre 1963 wurde er plötzlich in das hier und jetzt katapultiert. Er hat keine Ahnung, wie das passieren konnte, Fakt ist jedoch, dass er nun in unserer Gegenwart lebt. 

Interview mit Mo-Torres

„DANACH WAR NUR NOCH DIE FRAGE, WER DIESEM SONG NOCH ETWAS NEUES GEBEN KANN…“

Mo-Torres, Rap, Köln und der 1. FC sind nicht voneinander zu trennen. Das weiß man nicht erst seit dem Track Liebe deine Stadt, den der Köllner zusammen mit Cat Ballou und Lukas Podolski produziert hat, sondern spätestens seit seinem vier Jahre alten Debütalbum Ambivalenz. Schon dort konnte der aufmerksame Hörer die große Leidenschaft spüren, die er für seine Heimatstadt übrig hat.

Interview mit Pierre Sonality

„Ich wünsche mir eine Welt, in der ich aus einer Toilettenschüssel trinken kann, ohne Ausschlag zu bekommen.“

Mit Die Zampanos, Of the 3 Moonz und State Of Flavour 2 hat der Produzent und Rapper Pierre Sonality 2016 besonders auf die Tube gedrückt und an ganzen drei Alben gearbeitet. Entweder wie bei Of the 3 Moonz als Produzent oder wie bei State of Flavour 2 als Rapper und Produzent. 

Interview mit Qunstwerk

„Eigentlich ist ein Volkslied doch nichts anderes als ein Evergreen.“

Vor fast genau einem Jahr erlitt die Band Qunstwerk einen äußerst schweren Schicksalsschlag, als ihr Drummer Stefan an seiner Krebserkrankung verstarb. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen macht die sechsköpfige Truppe einfach weiter und wird schon bald ihre neue Single Land in sich aus dem Album Volqslieder veröffentlichen. 

Interview mit form

„ICH FINDE ES NOCH VIEL SCHLIMMER, DASS DIE LEUTE AUS DER PROVINZ IHRE HEIMAT VERLEUGNEN UND BEHAUPTEN, DASS SIE AUS DER STADT KOMMEN.“

Als ich form traf, erzählte er mir gleich eine äußerst typische Geschichte aus seinem Leben. Denn der Rapper und Producer aus Cottenweiler hat in der vergangenen Nacht kaum ein Auge zugemacht, weil er - anstatt zu schlafen - sich über die Inhaftierung mehrerer türkischer Parlamentarier informierte. Er ist ein politischer Mensch und möchte sich nicht darauf ausruhen, dass er selbst in einem relativ freien Land geboren und aufgewachsen ist.

Interview mit Simon Grohé

„LASST UNS ALLE HIPPIES WERDEN UND UNSERE STÄDTE ZU URWÄLDERN MACHEN.“

Simon Grohé ist ein Geheimtipp für alle, die auf melodischen Rap stehen, denn er kann spitten, singen und zeigt dabei eine klare Haltung. Zwar handeln viele seiner Songs von einer Utopie, was ihm auch selbst klar ist, dennoch steht er zu seinen Werten und hofft, dass wir eines Tages doch noch in einer Welt leben können, in der jeder das bekommt, was er sich am meisten wünscht: Liebe.

Interview mit Johnny Rakete

„ICH HABE AUF DER UNI SO VIELE RICHTIG DUMME MENSCHEN KENNENGELERNT, DIE GENAU DAS MACHEN UND DORT DESWEGEN SEHR ERFOLGREICH SIND.“

Johnny Rakete macht seine Songs für Musik-Liebhaber, denn er geht an seine Projekte stets mit einem großen Maß an Detailverspieltheit und Hingabe ran. Das erklärt auch, warum er schon seit über drei Jahren Mucke veröffentlicht, doch nie in Massen. Bisher sind nämlich nur vier Tapes von ihm erschienen, von denen keiner eine längere Spieldauer als eine halbe Stunde hat. 

Interview mit King Keil

„So einzigartig hat über das Thema noch nie jemand auf einem ganzen Album gerappt.“

Seine Diskografie liest sich fast wie ein Marihuanaroman: Tha Greentape, Der Dopebaron oder jetzt das neueste Werk Big Bong Theorie. King Keil macht keinen großen Hehl daraus, dass er ein leidenschaftlicher Kiffer ist. Man trifft ihn auf Hanfmessen oder im Headshop und selbst traditionelle Hanfzeitschriften wie grow! berichten über ihn. Vermutlich findet man THC bereits in seinen Chromosomen. 

Interview mit Pyro One

„NENN MICH VON MIR AUS AUCH ZECKENRAP, ABER ICH MÖCHTE KEINE ERWARTUNGEN AN MEINE MUSIK SCHÜREN UND DIESE DANN IMMER WIEDER AUFS NEUE BEDIENEN.“

Kennt ihr diese Rapper, die wirklich etwas zu sagen haben? Ich meine aber nicht diese reinen Conscious Rapper, die ständig den Zeigefinger erheben, eher diese Künstler, die zwischen sinnlosem Heroismus und der Moralpredigt liegen. Genau dieses gesunde Zwischenstück ist Pyro One, der auch sein Album tatsächlich Dazwischen genannt hat, gelungen. 

Interview mit Dardan

„LEUTE, DIE ICH SCHON SEIT EWIGKEITEN NICHT MEHR GESEHEN HABE, FRAGEN MICH JETZT, OB WIR MAL GEMEINSAM EINE SHISHA RAUCHEN ODER MAL FEIERN GEHEN.“

Dardan hat mit Wer macht Parra nicht einfach nur einen riesigen Hit erschaffen, der unglaublich viral ging, sondern schon jetzt eine große Fanbase. Dabei hat der Stuttgarter Rapper nicht mal ein Label im Rücken, sondern veröffentlicht einfach nur Songs, die die Hörer begeistern. Er braucht keine Gimmicks oder dergleichen sondern einfach nur seine Lieder. Schon jetzt kennt ihn fast die ganze Rap-Szene und alle Magazine schreiben bereits über ihn. 

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