Interview mit Jaysus

„Das wird auch unseren Sampler vom Rest unterscheiden, denn wir werden dort als Gruppe auftreten.“

Autor: Walter Schilling

 

 

 

Schon bald wird Jaysus mit seiner „Macht Rap“ Crew einen Labelsampler veröffentlichen. Wir trafen Jaysus während der Produktionsphase in seinem Büro, um über das Projekt zu sprechen. Denn er hat nicht weniger vor, als ein Album mit seinen Jungs zu kreieren, das eine „Bereicherung für [das] Leben [der Hörer sein] wird“. Doch das sollte nicht das einzige Thema des Interviews werden. Schließlich ist Jayus einer der Förderer und Pioniere des Deutschraps, was ihm aber in der Öffentlichkeit oft nicht zugesprochen wird. Doch er hat nicht nur schon lange vor Kollegah Punchlines und - zumindest gefühlt - in Lichtgeschwindigkeit gerappt, sondern auch die Talente entdeckt und gefördert, die in den 2010ern wahnsinnig wichtig und prägend für den Mainstream waren: Shindy und Kay One. Genau deswegen sprachen wir in unserem Interview auch darüber, dass ihm oftmals nicht der gebührende Respekt zuteilwird, woran das liegt und wie sich sein Stil in den letzten Jahren verändert hat.

Ich habe die letzten Tage wieder deine alten Chablife-Songs gehört und musste feststellen, dass du heute grimmiger klingst als damals. 

Das würde ich so gar nicht sagen. Mit Chablife waren wir damals einer der ersten Streetrapper Deutschlands - zumindest auf kommerziellem Niveau. Wir haben natürlich lustige Songs wie Chabo Mambo gehabt, aber auf der B-Seite der Single war unter anderem Faust hoch zu finden. Das war ein aggressiver Battlerapsong. Mein Leben, der auch auf der B-Seite der Single ist, ist ein sozialkritischer Track, in dem es darum geht, wie abge***kt das Leben als Migrant sein kann. Erst nach Chablife gab es mehr lustige Songs wie Nazischwein oder auch Tracks, die mehr für den Club bestimmt waren. Deswegen sehe ich es so, dass ich jetzt wieder zu meinem Ursprung, der Straße, zurückkehre. Ich führe es bloß auf eine aktualisierte Weise fort, schließlich bin ich keine 19 Jahre alt mehr. Heute kann ich keine Zeilen rappen wie: „Ich trag’ mehr Schmuck als ein Weihnachtsmann“. 

 

Man kann sagen, dass du ein heimlicher Pionier und Wegbereiter des Deutschraps bist. Mit Chablife warst du quasi der erste Rapper, der Doubletime gerappt hat und auch mit guten Reimen geglänzt hat. Ich sage deswegen heimlich, weil das die Öffentlichkeit nicht ganz so wahrnimmt.

Das stimmt, aber das liegt an der Halbwertszeit in Deutschland. Die Leute vergessen dich hier, wenn du mal zwei Jahre lang keine Musik veröffentlichst. Ein anderer Grund dafür ist, dass unser Hype, den wir damals hatten, in einer ganz anderen Hip-Hop-Szene stattfand. Die deutsche Hip-Hop-Szene war damals nicht mal ansatzweise so riesig und omnipräsent wie heute. Früher gab es zwei oder drei Rapper, die es in den Mainstream geschafft haben. Heute findet dagegen fast die ganze Hip-Hop-Szene im Mainstream statt. Hätten wir mit Chablife erst jetzt angefangen, wären wir bestimmt auch noch in zehn Jahren allen ein Begriff. 

Was auch nicht ganz so wahrgenommen wird, ist, dass du ein sehr wichtiger Talentscout und Förderer für Deutschrap bist und warst. Da reicht es drei Namen zu nennen: Shindy, Kay One und Rapsta. Labelchef passt deswegen wohl ganz gut zu dir, oder?

Ich wusste immer, dass ich irgendwann ein eigenes Label gründen werde, sobald ich die passende Person gefunden habe, die in der Organisation und im Business fit genug dafür ist. Das habe ich in meinem Bruder gefunden. Mein Traum war es immer, etwas in der Musik zu bewegen. Wie das aber genau aussieht, wusste ich früher noch nicht. 

Talente habe ich schon immer gefördert. Ich habe immer eine Possy [Anm. d. Verf.: erweiterter Freundeskreis] um mich herum gehabt wie die Southlanders oder die Playa Squad. Selbst als ich noch am Bodensee gelebt habe und Rap ein reines Hobby für mich war, umgaben mich immer zehn bis 15 andere Rapper, denen ich mein Wissen weitergegeben habe. In meiner gesamten Karriere habe ich auch bestimmt ein Drittel meiner gesamten Konzertgagen nicht für mich ausgegeben, sondern um genügend Leute mitzunehmen und bin für die Fahrt- und Hotelkosten aufgekommen. 

 

Warum war dir das so wichtig?

Ich komme noch aus der Zeit, in der die Selbstwahrnehmung von Hip-Hop noch stärker war. Damals war es noch „each one teach one“. Das habe ich früher ernstgenommen und tue es auch nach wie vor. Ich habe mein Wissen immer gerne weitergegeben und lasse mir auch gerne etwas neues beibringen. So verstehe ich Hip-Hop. 

 

Du bist mit deinem Wissen nie geizig umgegangen?

Nein, für manche vielleicht auch zu spendabel. Für den ein oder anderen geht das auch schon zu sehr ins Klugscheißerische, aber so bin ich halt. 

 

Kann man sich dich demnächst als einen reinen Labelchef vorstellen? Ähnlich wie Elvir von Selfmade, der ja gar nicht mehr rappt.

Naja, du kannst mich nicht mit Elvir vergleichen, weil er nie eine Rapkarriere hatte. Er hat nur gerappt, weil er Bock darauf hatte. Ich weiß nicht, woran das lag, da ich seine Musik nie gehört habe. Aber er hat sich schon sehr früh allein auf das Label konzentriert. Außerdem ist er ein Businessmann, das bin ich überhaupt nicht. Deswegen kam für mich auch erst dann ein Label in Frage, als ich jemanden gefunden habe - in Form meines Bruders - der sich um diesen Sektor kümmert. Aufgrund dessen kann ich mir nicht vorstellen, mich nur auf das Label zu konzentrieren und keine Musik mehr zu machen. Natürlich kann ich nicht in die Zukunft schauen. Denn vielleicht mache ich das so, wenn ich 50 Jahre alt bin. Aber der Punkt ist für mich nicht einmal in Aussicht. Ich habe noch so viel kreative Energie in mir drin, das reicht für 20 Alben.

„Die berühmten Alphagene, von denen Kollegah so gerne rappt, die habe ich.“

Wie verläuft der Tag bei dir, da du dich sowohl um das Label als auch um deine eigene Mucke kümmern musst? Gerade jetzt, da du am Labelsampler arbeitest?

Ich komme irgendwann am Vormittag in das Studio und diejenigen, die von weiter weg kommen, schlafen auch hier. Aber die muss ich nicht aufwecken, das sind Frühaufsteher. Im Laufe des Tages trudelt dann auch der Rest ein. Wenn irgendwann dann alle da sind, wird besprochen, um welche Songs wir uns heute kümmern werden. Dann geht die richtige Arbeit auch schon los und ich checke immer wieder den Zwischenstand. Falls jemand meine Hilfe beim Songwriting braucht, ruft er mich. Unser Gebäude hat ja viele Räume, in die sich dann jeder zurückziehen kann und sich um die jeweiligen Songs kümmern kann. So arbeiten wir unser tägliches Pensum an Tracks ab, die geschrieben werden sollen und geben sie dann an die Aufnahmeabteilung weiter. Unser Producer Dino Rado koordiniert dann die Aufnahmen. Am Ende des Tages, gegen 0 Uhr, fasse ich die Arbeiten für unsere Jungs dann zusammen. 

 

Und wann kümmerst du dich um deine eigene Musik?

Während der Arbeit am Labelsampler ist das ein Stück weit meine Musik und so sehen das die anderen auch. Deswegen hat jetzt der Sampler die höchste Priorität für jeden von uns. Ich habe auch schon mit der Arbeit für mein nächstes Soloalbum begonnen, habe das jetzt aber wegen dem Sampler auf Eis gelegt. Einen geilen Track, der ursprünglich für mein eigenes Album gedacht war, habe ich sogar für den Sampler genommen. Denn mir liegt sehr viel daran, dass es der beste Sampler wird, den Deutschrap seit langem gesehen hat. Es werden ohnehin nur wenige gemacht und die, die es gibt, sind meist lieblos zusammengewürfelte Songs mit Künstlern, die sonst keine Gemeinsamkeiten haben außer ihrem Label. Unsere Kollabosongs sind bis jetzt alle bockstark geworden. 

Während du also deine Künstler betreust, schreibst du auch deine Texte?

Ich bin auf dem Sampler quasi zwei Personen: Ich bin der Koordinator und einer der Akteure. Dadurch tanze ich auf zwei Hochzeiten und schreibe sowohl meine Texte als dass ich auch danach schaue, ob gearbeitet wird und ob ich helfen kann. Ich verteile auch manchmal neue Aufgaben, falls jemand fertig geworden ist. 

 

Wird es auf dem Sampler auch die ganz großen Songs geben, bei denen alle „Macht Rap“ Künstler gemeinsam auf einen Beat rappen?

Auf diese Songs legen wir sogar den größten Wert und werden für diese Tracks auch Videosingles veröffentlichen. Aber dazu möchte ich noch gar nicht mehr verraten. Das wird auch unseren Sampler vom Rest unterscheiden, denn wir werden dort als Gruppe auftreten. Der Release spiegelt uns als Team wieder! 

 

Viele Sampler sind deswegen in Verruf, weil man den Eindruck hat, dass es dort nur um das Geld geht. 

Oftmals werden dann von Künstler A zwei Songs genommen, drei von Künstler B. Dann macht man mal einen Track mit allen, die gerade im Studio rumfliegen. Das wird tatsächlich so gemacht und man hört es den Dingern auch an. Unser Sampler wird dagegen auf jeden Fall real und authentisch sein. 

 

Lass uns wieder zu deiner Person kommen. Du bist zwar eine kurze Zeit lang in Berlin gewesen, als du bei Royal Bunker unter Vertrag standest, ansonsten hat es dich aber immer in den Süden gezogen. Auch dein Label „Macht Rap“ hast du in Stuttgart etabliert. In einem Interview hast du vor kurzem einmal gesagt, dass du gerade deswegen auch Probleme hattest, die richtigen Kontakte zu knüpfen, weil du eben sehr lange am Bodensee gelebt hast. Warum hast du dich für diesen Weg entschieden?

So bin ich einfach nicht. Mit Sicherheit hätte ich mir vieles auf diese Weise leichter machen können, habe ich aber nie. Meine Ideologie und persönliche Moral ist viel wichtiger als Erfolg. Bei 90 Prozent der Menschen, die so etwas behaupten, mag das einfach nur daher gesagt sein, aber meine Vita spricht da für sich. Es liegt ja nicht an meinen Fähigkeiten, dass ich nicht zu den Top fünf der Rapper dazugehöre. Das, was die können, kann ich schlafend und das meine ich ernst. Dass es so ist, liegt eher an meiner Art. Ich wollte mich nie einem fremden Camp anschließen, sondern mein eigenes aufbauen. Im Gegensatz zu anderen Rappern, die aus dem Süden kommen, habe ich Süddeutschland viel häufiger in meinen Texten erwähnt. Da hätte ich es als heuchlerisch empfunden, wenn ich dann doch nach Berlin ziehe. 

„Jeder, der sich das Interview durchließt, sollte sich im klaren sein, dass der Sampler eine Bereicherung für sein Leben wird.“

War es für dich schon eine Überwindung nach Stuttgart zu ziehen?

Ehrlich gesagt ja. Aber das ging dann irgendwann doch, schließlich ist es die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg und es wird hier noch schwäbisch geredet. Die Menschen sind hier auch ähnlich wie am Bodensee. Und obwohl Stuttgart nicht so groß wie Berlin oder Hamburg ist, war es trotzdem ein struktureller Aufstieg im Vergleich zum Bodensee. Das, was wir hier in Stuttgart mit „Macht Rap“ erreicht haben, wäre uns am Bodensee nie gelungen, obwohl ich mir das immer gewünscht habe. Denn ursprünglich war mein Traum, dass „Macht Rap“ am Bodensee eine professionelle Szene schafft. Doch nach dem ersten Jahr mussten mein Bruder und ich akzeptieren, dass es aufgrund der nichtexistierenden Infrastruktur unmöglich ist. Wir mussten in eine Stadt gehen, in der es Veranstaltungen, Studios, Künstler und Produzenten gibt. 

 

Du wolltest also nicht Teil einer Szene sein, sondern eine eigene erschaffen?

Ich wollte meinen eigenen Kosmos haben und nicht, dass ich bei anderen signe, sondern andere bei mir signen. So wie es jetzt ist, so wollte ich es schon immer haben, weil ich auch das Zeug dazu habe. Ich habe schon immer die Leute um mich herum angeführt. Die berühmten Alphagene, von denen Kollegah so gerne rappt, die habe ich. Denn ich bin ein Anführer, dem das in der Natur liegt. Deswegen konnte ich nie zu anderen gehen, weil ein Anführer sich nicht unterstellt. 

 

Dein Bruder Costa war auf dem Macht Rap Sampler Rapaganda mit von der Partie. Wird es diesmal auch so sein? Habt ihr da schon etwas geplant?

Vielleicht können wir ihn noch davon überzeugen oder sogar dazu zwingen [lacht]. Aber eigentlich hat er es nicht vor. Noch eine lange Zeit bevor es „Macht Rap“ gab, hat sich mein Bruder auch im Rappen versucht. Aber es war wahrscheinlich auch mein Einfluss. Er war damals noch ein kleiner Junge, der seinem großen Bruder nacheifert. Aber inzwischen ist mein kleiner Bruder ein erwachsener Mann, ein ausgezeichneter Manager und Geschäftsführer geworden. Da gibt es eigentlich gar keinen Platz mehr, um zu rappen oder so. Zumal er es auch nur zum Spaß gemacht hat. Und wenn es passieren würde, dass wir etwas von ihm auf den Sampler packen, dann machen wir das ganz versteckt als Easter Egg, dass man danach schon suchen müsste. Als ein kleines Special. 

 

Die letzten Worte gehören dir.

Jeder, der sich das Interview durchließt, sollte sich im klaren sein, dass der Sampler eine Bereicherung für sein Leben wird. Es wird ein Sampler sein, den es so seit Jahren nicht mehr gab. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer.

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