Interview mit Rapper Rin

„In Deutschland referieren sie Young Lean oder Lil B [für Cloud-Rap], was kompletter Mist ist.“

Autor: Walter Schilling

 

 

Es war der 3. Juli 2015, der Rins Leben ein für alle Mal veränderte. Zu diesem Zeitpunkt rappte er noch im tiefsten Untergrund Bietigheim-Bissingens, in dem er heute noch aktiv ist. Am besagten Tag veröffentlichte er das Splitvideo Ljubav/Beichtstuhl, das heute etwas über 10.000 Klicks aufweist, doch in der Rapszene trotzdem großen Anklang fand. Plötzlich hatten ihn die Szene-Größen auf dem Schirm wie Casper, Falk Schacht, Live From Earth, LGoony oder Young Hurn, die den Track teilten oder kommentierten. Keine zwei Stunden nach der Veröffentlichung hatte Rin schon einen Top-Produzenten am Start, der mit ihm zusammenarbeiten wollte. Doch erst einmal zurück zum Anfang: Started from the Bottom. 

BB21: Du hast vermutlich mit Caz angefangen zu rappen. Die ersten Songs, die du veröffentlicht hast, waren auf seinen Tapes.

Rin: So könnte man es sehen. Der aller erste Song, der veröffentlicht wurde, war auf dem Caz’ Mixtape Alles was du lieben könntest, der kurz vor Ohne Künstliche Zusätze veröffentlicht wurde. Bis zum heutigen Tag sind auch 95 Prozent aller Tracks bei ihm im Studio entstanden. 

 

BB21: Beschreibe doch einfach mal die Zeit, in der du angefangen hast. 

Rin: Ich bin damals 16 Jahre alt gewesen und war ganz böse auf meinem Biggie-Trip. Ich habe bestimmt ein ganzes Jahr lang nichts anderes als Notourios B.I.G. gehört, so lange, dass ich jeden einzelnen Track von ihm auswendig konnte. Caz hat zu dieser Zeit gerade wieder angefangen zu rappen und als wir mit zehn oder 15 Kumpels im Japangarten in Bietigheim-Bissingen gechillt haben - komplett betrunken - haben wir angefangen zu freestylen. Aber ich konnte nicht freestylen, kann es bis jetzt nicht und werde es auch nie können. Denn eigentlich ist das voll der Sch***. Jedenfalls habe ich nachdem ich fünf Minuten lang nachgedacht habe, drei oder vier Lines gekickt.

BB21: Und wie kamen die bei deinen Freunden an?

Rin: Die fanden sie alle so lustig, dass einer von ihnen mich dazu animiert hat, sie aufzuschreiben. Das war so richtig wie in einem Film [lacht]. Als ich dann irgendwann mal bei Caz gechillt habe und wir ein wenig geraucht haben, haben wir auch einen gemeinsamen Song gemacht. Das war damals Lungenembolie. Später haben wir meinen Part rausgeschnitten und der Song wurde zu Caz’ aller erster VBT-Qualifikation. 

 

BB21: Auf Caz’ neuem Mixtape 92 / 8 bist du nicht vertreten. Er meinte selber dazu, dass es einfach nicht gepasst hat.

Rin: Ja, wir haben ein paar Beats gepickt, aber ich war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr motiviert. Es ging einfach nicht, dass ich mich auf einen Track konzentrieren konnte. 

 

BB21: Im Sommer 2015 ging bei dir plötzlich alles ganz schnell. Du hast Ljubav/Beichtstuhl veröffentlicht, den einige Szene-Größen verbreitet haben wie Falk Schacht oder Casper.

Rin: Falk Schacht war auch derjenige, der den Stein ins Rollen gebracht hat. Schon meinen vierten Track habe ich ihm zugeschickt. Das war in einer Nacht als ich total dicht war und daraufhin einfach Falk Schacht und Marcus Staiger meine Songs zugeschickt habe. Gleich am nächsten Tag haben mir beide geantwortet. Staiger schrieb mir: „Sorry, ich kann es mir nicht anhören. Ich muss meine Kids zum Kindergarten bringen.“ Ich dachte mir nur wie crazy das sei, dass er Kinder hat. 

„Ich mache lieber Musik aus dem Herzen als die perfekt funktionierende Mucke.“

BB21: Total verrückt, aber in ihm steckt ein richtiger Familienvater.

Rin: Ja, das ist ein richtiger Standard-Mensch. Falk Schacht hat mir dagegen aber eine riesige Rezension geschrieben, für die er sich viel Zeit genommen hat. Er hat meinen Song gefeiert, aber mich auch gleichzeitig gewarnt. Er meinte nämlich, dass er viel mehr gescheiterte als erfolgreiche Rapper kennt. Aber das ist für mich in Ordnung, denn ich rappe aus Spaß und habe nicht den Fokus dadrauf, dass ich hiermit Geld verdienen muss. Als ich irgendwann die Eier hatte, auch mal ein Video zu drehen, habe ich es dem Falk auch geschickt. Der war so begeistert davon, dass er es gleich geteilt hat. 

 

BB21: Du hast ihm das Video erst gezeigt, nachdem du es gepostet hast oder schon davor, um ihn um Rat zu fragen?

Rin: Ich habe es ihm erst nach der Veröffentlichung geschickt. Ich stand schon voll und ganz hinter dem Video und war schon selbst komplett davon überzeugt. Jetzt wo den VHS-Filter fast jeder gerockt hat, finde ich ihn gar nicht mehr besonders. Aber damals fand ich es noch richtig dope. Nachdem Falk Schacht es geteilt hat, schrieb mich Breed an. 

 

BB21: Der ja auch schon für Xatar produziert hat. 

Rin: Ja und er hat mich sehr schnell angeschrieben, es waren vielleicht zwei Stunden, nachdem es Falk gepostet hat. Noch am gleichen Abend haben wir drei oder vier Stunden lang telefoniert. So kam es dann auch zu einer Zusammenarbeit zwischen uns. Nach vielen Telefonaten bin ich dann tatsächlich mal zu ihm gefahren und habe ihn in Chemnitz besucht. Die Reise nach Chemnitz war jetzt nicht unbedingt so cool. Ich war in meinem ganzen Leben nie scharf darauf, dorthin zu reisen [lacht]. Das war auch ein bisschen ein Ge***ke dort rüber zu kommen, schließlich gibt es nicht so viele Mitfahrgelegenheiten nach Chemnitz. Da wollen einfach nicht viele hin. Die Fahrt an sich war auch total beschi***n. Ich bin mit so einer Musiklehrerin hingefahren, was im ersten Moment auch ganz interessant war.

 

BB21: Wusstest du schon im Vorfeld, dass du mit einer Musiklehrerin nach Chemnitz fahren wirst?

Rin: Nein, aber ich wusste, dass es eine sehr strukturierte Frau war. Sie hat sogar ein Profilbild mit voll vielen Bewertungen gehabt! Sie war auf jeden Fall am Start und hat nicht drei Stunden davor abge***kt. Sie war save und pünktlich da, total zuverlässig. Jedenfalls bin ich irgendwann angekommen und musste vor Ort erstmal feststellen, dass die Wohnungen in Chemnitz sehr billig sind. Breed hat alleine in einer riesigen Wohnung gelebt und ich war schon mal total geflasht davon.

BB21: Bis du eben die Preise erfahren hast und gemerkt hast, dass sich jeder in Chemnitz eine große Wohung leisten kann.

Rin: Ja, Mann. 400 Euro warm für 120 Quadratmeter. In Stuttgart-Mitte bekommst du dafür nicht mal ein Zimmer [lacht]. Da lebst du vielleicht in einem übelst ekligen Altbau, wo alles abge***kt ist, mit einem richtig quietschenden Parkett. Aber gut, die Preise sind im Osten ja auch gerechtfertigt. Ich meine, dort will man ja auch nicht hin [lacht]. Außer man will seine Ruhe und billig wohnen, dann ist Chemnitz perfekt. Wenn man dort verwurzelt ist oder keine Ansprüche an sein soziales Leben hat, ist es bestimmt super, dort zu wohnen. Wenn man aber hier aus dem Süden kommt, dann gibt es, glaube ich, keinen Grund, dort in den Osten zu ziehen. Außer vielleicht nach Leipzig. Ich habe das Gefühl, dass dort eine richtige Szene entsteht. Davon bin ich fest überzeugt!

 

BB21: Hast du schon einen bestimmten Rapper im Visier?

Rin: Nein, aber die Leipziger sind total abgeschottet vom Mainstream. Allein deswegen wird von dort ein Rapper kommen, der richtig krass ist. Ich bin mir ganz sicher, dass dort ein Movement entstehen wird!

 

BB21: Lass uns wieder zurück zu Breed kommen. Wie war der Aufenthalt dort?

Rin: Ich war vielleicht sieben Tage bei ihm und wir haben viel besprochen und noch mehr Musik gemacht. Wir haben dort eine ganze EP aus dem Boden gestampft. Es lief so ab, wie man es sich vorstellt: Er hat Beats produziert und ich habe dazu Texte geschrieben. Als er nachts schlafen gegangen ist, bin ich noch im Studio geblieben und konnte in aller Ruhe weitermachen. Es war eine sehr produktive Woche, aber leider konnte ich nicht länger dort bleiben. Danach kam es auch schon zu Schwierigkeiten. Wir haben niemanden gefunden, der die Zeit dazu hatte, um die EP mischen zu können. Natürlich hätte es auch Breed selber machen können, das ist ein richtiger Mann vom Fach - mit so jemandem habe ich noch nie zuvor gearbeitet und werde es so schnell auch nicht mehr - aber er wollte es gleich ganz professionell angehen.

BB21: Und trotzdem warst du nicht ganz zufrieden mit der Zusammenarbeit?

Rin: Wie gesagt, er ist ein ganz krasser Typ, aber er hat in seinem Herzen nicht ganz verstanden, was ich möchte. Er ging auch zu analytisch an die Musik ran und war auch schon fast wie ein Manager. Breed hatte sofort eine Schublade für mich erschaffen, aus der er mich nicht mehr rauslassen wollte. Ich glaube nicht einmal, dass er das bewusst gemacht hat, sondern komplett unterbewusst bei ihm ablief. Er hat nie gesagt, dass meine Beats diese eine Geschwindigkeit haben müssen, sondern hat halt nie andere gebaut. Mir hat diese Situation auch nicht besonders gefallen, aber ich bin davon ausgegangen, dass es so in der Musik nunmal abläuft. Breed ist ja auch ein erfahrener Mann, der weiß, was er tut.

 

BB21: Ähnlich wie in einer Beziehung, wo man mit der Freundin nicht mehr glücklich ist. „Ich habe gedacht, dass man in einer Beziehung oft Sex haben wird. Jetzt ist es zwar doch nicht so, aber ich glaube, dass es normal ist.“

Rin: „Ich will zwar mit ihr Schluss machen, aber vielleicht ändert sie sich.“ Jedenfalls war die EP nach dem Besuch fertig und die ganzen Tracks waren auch alle fett. Aber es war nicht ich. Den Songs hat mein Geist gefehlt. Es hat mir zwar gezeigt, dass ich mich in etwas anderes hineinversetzen kann, aber auf diese Weise will ich keine Mucke machen. 

 

BB21: Nochmal zur EP: Sie ist ja nie rausgekommen.

Rin: Weil sie auch nicht ganz fertig ist. Es haben noch Feinheiten gefehlt und vor allem das Mastering. Er lebt ja von der Musik und hat deswegen sehr hohe Ansprüche. Breed wollte aus der Sache so viel rausholen, wie es nur geht. Er hat nicht den Geist eines Untergrundlabels, das Musik so veröffentlicht, dass sie es selbst feiern können. Aber es ist auch vollkommen in Ordnung gewesen, dass Breed so hohe Ansprüche an die Releases hat. Für mich aber, in meiner Situation, war es nicht ganz so sinnvoll. Mein erstes Release muss kein top produziertes Ding mit Albumqualität sein. Als wir dann auch irgendwann auf der Suche nach einem Mastering waren, hat er angefangen, meine Texte zu kritisieren. Das sie zu verschachtelt seien und ein roter Faden fehlen würde. Da gebe ich ihm auch vollkommen Recht und das habe ich mir für die Zukunft auch mitgenommen. Aber er hat es in einem zu großen Maß von mir verlangt. Die Songs, die ich genauso gemacht habe, wie er es wollte, waren für mich seelenlose Tracks. Ich mache lieber Musik aus dem Herzen als die perfekt funktionierende Mucke. 

BB21: Das Kapitel mit Breed ist aber nun zu Ende und du bist beim Label Live From Earth gelandet. Gab es diesen einen Moment, wo du gemerkt hast, dass jetzt Schluss mit Breed ist?

Rin: Ja, Irgendwann wollten wir wieder weitermachen und sind bei der Frage der Finanzierung angelangt. Wir waren auf der Suche nach Sponsoren und Breed hat tatsächlich jemanden gefunden, der darauf Bock hatte. Denn ein Label haben wir im eigentlichen Sinne nicht gebraucht. Breed hatte viel Ahnung was Vertriebswege anging und konnte auch viele Türen öffnen, was das Thema Reichweite angeht. Wir brauchten einfach nur jemanden, der Videos und so weiter finanziert. Der Typ den Breed als möglichen Sponsor abgecheckt hat, war aber ein richtiger Geschäftsmann. Er hat zwar mal Musik produziert, hat aber richtig Asche durch ein Telekommunikationsgeschäft oder so gemacht, der wohl aus Spaß an der Sache in uns investieren wollte. Denn um Kohle zu machen, hätte er bestimmt in bessere Projekte investieren können. Schließlich wäre das eine langfristige Investition, die sich erst sehr spät rentieren würde.

 

BB21: Wenn man überhaupt Gewinn mit dieser Investition macht. Schließlich scheitern mehr Künstler, als dass sie erfolgreich sind.

Rin: Eben! Jedenfalls war der Typ ultra busy und hat mir jeden Tag versprochen, dass wir uns hören werden. Nach drei Wochen der Versprechungen ist dann tatsächlich ein Skypetelefonat zustande gekommen, wo Breed, der Geldgeber und ich miteinander gesprochen haben. Nachdem wir zehn Minuten gequatscht haben, musste er das Gespräch schon wegen eines Geschäftsanrufs unterbrechen. Dann haben wir eine ganze Stunde auf ihn warten müssen und ich habe das Gefühl bekommen, dass er uns einfach nur hinhalten möchte. An seiner Mimik und dem Verhalten, das er abgelegt hat, bekam ich das Gefühl, dass er uns einfach nur bei Stange halten möchte. Als er wieder zurückkam, hat ihn nach nur fünf Minuten wieder jemand angerufen! Das Ganze ist mir langsam zu dicke geworden. Ich bin wirklich dankbar für alles, was Breed für mich gemacht hat, und bin froh darüber, dass er mir die Hand gereicht hat. Wenn bei mir irgendwas mit Mucke geht, werde ich mich auch erkenntlich zeigen. Aber der Weg, den er für mich im Kopf hatte, machte einfach keinen Sinn mehr. 

 

BB21: Du wolltest kein weiterer professioneller Künstler werden, sondern einer mit Seele.

Rin: Genau. Ich kann es verstehen, dass jemand wie Sido auf all diese Feinheiten achtet. Aber dafür hat es den Anfangsgeist verloren. Für mich ist Musik aber einfach nur eine Liebe und kein Job, womit ich gutes Geld verdienen muss. Natürlich ist es geil, wenn es doch so kommt, aber eigentlich soll mir Musik Spaß machen. Schließlich ist es mein Hobby. Ich möchte dem Ganzen einfach nur meinen Flair verleihen. 

BB21: Wie kam es dann zum Kontakt mit Live From Earth? 

Rin: Genau an diesem Tag, wo ich die Faxen dicke hatte, schrieb mich der Max von Live From Earth an. Es war nicht das erste Mal, dass er mich angeschrieben hat. Aber ich konnte ja nicht hinter dem Rücken von Breed anfangen, mit jemanden ganz anderen zusammenzuarbeiten. Aber nachdem die Zusammenarbeit mit Breed zu Ende ging, konnte ich mir reinziehen, was der Max mir vorschlägt. Wir haben ein paarmal geskypt. Ich hatte schon lange Zeit davor Kontakt mit Young Hurn und dann kam eins zum anderen: Ich habe mich ihnen angeschlossen. Eigentlich geht es auch gar nicht besser. Es ist ein junges Label, die die gleiche Vision wie ich haben und wirklich Kunst machen. Ich kann meine Videos so wie ich sie haben will drehen und muss nicht mit den großen Konzepten kommen. So halten sie es dort auch mit der Mucke und deswegen habe ich mich auch für Live From Earth entschieden.

 

BB21: Du hast mir in unserem Telefonat, das wir vorab geführt haben, gesagt, dass du anfangs ein Problem damit hattest, dass sie in der Cloud-Rap-Schublade gesteckt haben.

Rin: Ja, das dachte ich zumindest. Was nicht mal an den Künstlern lag, sondern wie die Medien mit ihnen umgegangen sind. 

 

BB21: Genau das finde ich so interessant. Das läuft nämlich tatsächlich über die Medien. Irgendwelche Journalisten sitzen an ihren Computern…

Rin: … und erschaffen ein Genre. Das ist total lächerlich. Kein Mensch behauptet doch von sich, er höre Cloud-Rap. „Ne, ich höre kein Straßenrap sondern nur Cloud-Rap.“ In Amerika wurden noch die ersten Songs vom A$AP Mob so betitelt, die von Houston inspiriert sind. Diese ganz langsamen Beats, wo obendrein langsam gerappt wurde und sie alles gechoppt und gescrewed haben. Aber in Deutschland referieren sie Young Lean oder Lil B dafür, was kompletter Mist ist. 

 

BB21: Und gerade der Sound von Lil B ist ja ein ganz anderer. 

Rin: Zumal er auch kein ernstzunehmender Künstler ist. Niemand setzt sich Lil B zum Vorbild seines künstlerischen Schaffens. Das ist doch einfach nur eine Spaßfigur.

 

BB21: Man schaut sich vielleicht ein Video von ihm an. Aber wer hört sich diese ganzen Mixtapes von ihm an, die er nahezu im Monatstakt veröffentlicht?

Rin: Das ist völliger Schwachsinn. Auch die Unterscheidung zwischen Cloud und Trap ist ganz merkwürdig. Sobald Auto-Tune im Spiel ist, nennen es die Leute Cloud-Rap, ansonsten ist es Trap. Und wenn wir schon über Auo-Tune reden: Diese ganzen Idioten, die Auto-Tune schlecht reden, sollen mir mal eine Hook ihrer Lieblingskünstler zeigen, wo es nicht verwendet wurde. Zeigt mir mal eine Hook von Nate Dogg, wo der Effekt nicht verwendet wurde! Dieser roboterähnliche Effekt, für manche der T-Pain-Effekt [lacht], entsteht nur, wenn man den Regler zu hoch setzt. Wenn man ihn aber nur ein wenig aufdreht, hört es kein Schwein raus, gleichzeitig werden aber die Töne begradigt. Ich kann dir versprechen, dass es keine Hook im Hip-Hop gibt, die ohne Auto-Tune ausgekommen ist. 

 

BB21: Die letzten Worte gehören dir!

Rin: Stellt euch anstelle dieser Worte einen Satz vor, der euch total inspiriert und euer Leben verändert. Etwas, dass euch zu Gott führt.


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